Satzung

Satzung

§ 1
Name und Sitz

(1)     Der Verein trägt den Namen „Waldwichtel Bedburg e.V.“

(2)     Er hat seinen Sitz in Bedburg.

(3)     Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Köln eingetragen (VR 301035).

(4)     Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2
Vereinszweck

(1)     Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung.

(2)     Zweck des Vereins ist die sozialpädagogische Bildung, Erziehung und Betreuung von
Kindern zur Förderung der persönlichen und sozialen Entwicklung des jungen
Menschen im Einklang mit seiner natürlichen Umwelt. Hierzu zählt auch eine
ausgewogene, gesunde, zuckerzusatzfreie und an den Naturraum Wald angepasste Ernährung.

(3)     Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch den Betrieb eines Waldkindergartens.

§ 3
Selbstlosigkeit

(1)     Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke.

(2)     Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen
aus den Mitteln des Vereins erhalten.

(3)     Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinen Anteil des Vermögens.

(4)     Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4
Mitgliedschaft

(1)     Mitglied des Vereins kann jede natürliche und jede juristische Person werden, die seine Ziele unterstützt (§ 2).

(2)     Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich an den Vorstand zu stellen, der
über den Antrag entscheidet. Mit der Aufnahmebestätigung in den Verein erhält das
Mitglied ein Exemplar der Vereinssatzung.

(3)     Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod, bzw. bei juristischen
Personen durch deren Auflösung.

(4)     Ein Mitglied kann seine Mitgliedschaft nur zum Jahresende beenden. Der Austritt
erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen.

(5)     Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat oder trotz Mahnung mit dem Beitrag für 3 Monate im Rückstand bleibt, so kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden.
Dem Mitglied muss vor Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb eines Monats nach Mitteilung des Ausschlusses Berufung eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.

§ 5
Beiträge

Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung (vgl. § 8). Zur Festlegung der Beitragshöhe und –fälligkeit ist eine einfache Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Vereinsmitglieder erforderlich.

§ 6
Organe

Organe des Vereins sind:
         – der geschäftsführende Vorstand nach § 26 BGB
         – der erweiterte Vorstand
         – die Mitgliederversammlung

§ 7
Vorstand

(1)     Der geschäftsführende Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus einem/einer ersten und zweiten Vorsitzenden und einem/einer KassenführerIn.
Wählbar sind alle Mitglieder, sofern sie nicht zugleich Angestellte des Vereins sind.

(2)     Der geschäftsführende Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
Je zwei geschäftsführende Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt.

(3)     Dem erweiterten Vorstand gehört ein/eine BeisitzerIn an

(4)     Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung in einzelnen
Wahlgängen für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Wiederwahl der
Vorstandsmitglieder ist möglich. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit so lange im Amt, bis ihre Nachfolger gewählt sind.

(5)     Dem geschäftsführenden Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des
Vereins.

(6)     An den geschäftsführenden Vorstand kann unter Berücksichtigung der Finanzplanung
und Haushaltslage eine angemessene Vergütung unter Beachtung der steuerrechtlichen Vorgaben gezahlt werden. Über die Höhe der Vergütung entscheidet der Gesamtvorstand.

(7)     Vorstandssitzungen finden nach Bedarf statt. Die Einladung zu Vorstandssitzungen
erfolgt durch die/den erste/n Vorsitzenden schriftlich, bei deren/dessen Verhinderung durch die/den zweite/n Vorsitzenden unter Einhaltung einer Einladungsfrist von mindestens sieben Tagen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Vorstandssitzungen sind beschlussfähig, wenn mindestens zwei der Vorstandsmitglieder anwesend sind.

(8)     Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

(9)     Beschlüsse des Vorstandes können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich, per Email oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu dem Verfahren schriftlich, per Email oder fernmündlich erklären.

§ 8
Mitgliederversammlung

(1)     Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich einzuberufen.

(2)     Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das
Vereinsinteresse erfordert oder wenn die Einberufung schriftlich von 1/3 der Vereinsmitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt wird.

(3)     Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich oder per Email durch
die/den Vorsitzende/n, bei deren/dessen Verhinderung durch die/den zweite/n Vorsitzende/n, unter Wahrung einer Einladungsfrist von mindestens 14 Tagen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung.
Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag.
Bei Postzustellung gilt das Datum des Poststempels. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Post- oder E-Mail-Adresse gerichtet ist.
Die Mitarbeiter/-innen des Vereins werden als Gäste zur Mitgliederversammlung
eingeladen und haben Rederecht.

(4)     Die Mitgliederversammlung als das oberste Beschluss-fassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gem. dieser
Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden. Ihr sind insbesondere die Jahresrechnung und der Jahresbericht zur Beschlussfassung über die Genehmigung und die Entlastung des Vorstands schriftlich vorzulegen.
Sie bestellt mindestens einen Kassenprüfer, der weder dem Vorstand oder einem vom
Vorstand berufenen Gremium angehört und auch nicht Angestellter des Vereins sein
darf, um die Buchführung einschließlich Jahresabschluss zu prüfen und über das Ergebnis vor der Mitgliederversammlung zu berichten.
Die Mitgliederversammlung entscheidet insbesondere über:
         – Satzungsänderungen (§ 9),
         – Auflösung des Vereins (§ 11),
         – den jährlichen Vereinshaushalt,
         – Genehmigung aller Geschäftsordnungen für den Vereinsbereich,
         – Festsetzung des Vereinsbeitrags (§ 5)

(5)     Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die
Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder beschlussfähig.
Jedes Mitglied hat eine Stimme. Ein Mitglied kann sich bei der Mitgliederversammlung         durch schriftliche Vollmacht vertreten lassen.

(6)     Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei         Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

§ 9
Satzungsänderungen 

(1)     Für Satzungsänderungen ist eine ¾ Mehrheit der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur
abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur
Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden sind.

(2)     Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- und Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.

§ 10
Beurkundung der Beschlüsse

Die in Vorstandssitzungen und in Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem/der Versammlungsleiter/in und dem/der jeweiligen Protokollanten/in zu unterzeichnen.

§ 11
Auflösung des Vereins und Vermögensbindung

(1)     Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine ¾ Mehrheit der in der
Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.

(2)     Bei Auflösung des Vereins, bei seinem Erlöschen oder bei Wegfall steuerbegünstigter
Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die AWO Rhein-Erft & Euskirchen e.V, die
es ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

(3)     Die Mitgliederversammlung ernennt zur Abwicklung der Geschäfte drei Liquidatoren.

 

Bedburg, den 06.08.2014